Saiblinge & Forellen im See "Slattanebbtjönna" (Sør-Trøndelag)

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41er Seesaibling

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Südteil des Sees
Südöstlicher Teil des Sees (6-8 m tief)
Blick von Süden auf den See
Fleischfressende Pflanze Sonnentau
Leckere Multebeeren
Multebeeren Makro-Aufnahme

Rubrik: Angelbericht
Region: Mittel-Norwegen
Fischarten: Bachforelle, Seesaibling
Angelmethoden: Spinnfischen

Geo. Länge: 10.524161
Geo. Breite: 64.141937

In der 2. Julihälfte 2014 machte ich einen reinen "Süsswasser-Urlaub" in Mittelnorwegen. Meine Basis war der Hof "Loningaard" (www.lonin.no). Von dort aus machte Ein- und Mehrtagestrips an die Seen des 56 km² grossen Anwesens von Besitzer Ingar Lunde (Kontaktdaten auf der Homepage). Bei ihm bekommt man die "Gesamtlizenz" für alle Gewässers auf seinem Gelände. Kostenpunkt NOK 50 pro Tag, NOK 200 für die Woche , NOK 300 für die gesamte Saison (Stand Juli 2014). Keiner der Seen auf seinem Gelände liegt direkt an einer Strasse, man muss je nach See zwischen ein und sechs Kilometer wandern, um an den jeweiligen See zu kommen.

Um an den rund 17 ha grossen See Slattanebbtjönna auf 355 m ü. NN zu kommen, muss man sein Auto unten an der RV 715 parken und dann rund 1,3 km einen teils recht steilen Weg und auch noch querfeldein laufen, ich habe das hier http://kart.gulesider.no/m/kXq7A mal mit Markierungen versehen. Der südliche Zipfel ist recht flach (0,5 m-2 m.) Richtung Osten wird es dann tiefer. Dort konnte ich dann bei nebligem Wetter am 18.07. in vier Stunden Angelzeit 3 Bachforellen (bis 33 cm) und 2 traumhaft gefärbte Seesaiblinge (37 und 41 cm ) mit Spinnern (Vibrax Größe 2-3, Abu Droppen 8 und 12 g) "verhaften". Laut Angabe eines Norwegers den ich traf, gibt es im See Saiblinge und Forellen bis rund 50 cm. Von einem vierstündigen Angeltrip kann man natürlich nichts Allgemeingültiges sagen, aber für einen ersten "Schuss" ohne Gewässerkenntnis fand ich mein Fangergebnis doch recht sehenswert. Darüber hinaus gibt es in dem weichen mit Moosen, Flechten und Farnen bewachsenen Gebiet auch leckere Multebeeren als Wegzehrung und über grosse Flächen hat sich Sonnentau (insektenfressende Pflanze) auf dem nahrungsarmen Boden angesiedelt (siehe auch Bilder). Ein schönes Revier für einen Tagestrip!