Hitra / Fillfjorden / Lumbangeln

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Fingerspitzengefühl

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Schleppen mit Naturköder
Alles dabei
Lumb von 4,5kg

Rubrik: Angelbericht
Region: Mittel-Norwegen
Fischarten: Lumb
Angelmethoden: Bootsangeln, Naturköderfischen (Meer)

Geo. Länge: 9.051726
Geo. Breite: 63.608803

Lumb (norw. "Brosme") halten sich überwiegend in einer Tiefe von 50 – 400 m auf. Montagen mit großen Fischfetzen sind besonders fängig. Der Köder wird mit Draht extra gesichert. Grundblei in Nierenform von 200 g aufwärts lasse ich auf Grund aufschlagen, halte dabei die gespannte Schnur zwischen den Fingern und gebe beim ersten Ruckeln etwas Schnur, um dem Fisch die Zeit zu geben, den Köder richtig zu schlucken. Nimmt der Fisch den Köder, ist dass nicht zu übersehen: die Rute biegt sich extrem. Das Gewicht vom Blei, die Gegenwehr vom Fisch und die Wasserverdrängung der Tiefe entsprechend, läßt einen oft glauben, den Fisch seines Lebens an der Leine zu haben.

Nach dem Anschlag möglichst schnell den Fisch vom Grund bringen, damit er sich nicht in irgendeiner Felsspalte festsetzt. Verliert man einen Lumb beim Drill, ist es möglich, dass der Fisch trotzdem noch die Wasseroberfläche erreicht. Kurbelt man den Lumb zügig zur Wasseroberfläche schafft der Fisch den Druckausgleich nicht, dabei kommt die Schwimmblase aus dem Maul heraus. Je nach Tiefe kann es 5, 10 oder15 Min. dauern, bis der Fisch auftaucht. Es sieht aus als ob eine Boje aus dem Wasser guckt. Bootsnachbarn, die das nicht wußten, haben wir erzählt, dass der Lumb heute besonders dicht an der Wasseroberfläche schwimmt und wir sie bloß gaffen müßen. Lumb werden etwa 10 kg schwer, sind in der Größe aber eher selten. Gewichte von 4-8 kg sind schon recht ordendliche Größen und werden auch nicht jeden Tag gefangen.

Wenn du den ersten gefangen hast kannst du ziemlich sicher sein das der nächste nicht weit davon entfernt gefangen wird!

Gruß,

Angelbenno