Ein Guide - was ist das eigentlich

Der Begriff Guide (sprich: gaid) stammt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt Führer. Und damit ist bereits die Hauptaufgabe eines Angel-Guides beschrieben: Er begleitet uns ans Wasser und versucht uns an den Fisch zu führen. Da wir alle wissen, dass die beste Voraussetzung für den Fangerfolg eine detaillierte und bestenfalls langjährige Gewässerkenntnis zum einen und praktische Angelerfahrung zum anderen ist, liegt auf der Hand, warum es immer eine gute Idee ist, sich an fremden Gewässern einen Guide zu buchen. Guides sind in der Regel exzellente Kenner der Region, der Gewässer und der Eigenarten der heimischen Fischarten.

Auch wenn das Hauptziel eines Guides ist, den Angler, der ihn bucht, zum Fangerfolg zu führen, sind die Wege dorthin vielfältig: Manche Guides verzichten beim Guiding völlig darauf, selbst zu angeln und unterstützen den Kunden mit Tipps und Tricks, helfen bei Köderauswahl, Auffinden des Standplatzes und (hoffentlich!) beim Landen des Fanges. Andere Guides wiederum sehen sich eher als Partner des Anglers und greifen beim Guiding selbst zur Angel, ohne natürlich die Betreuung des Kunden zu vernachlässigen. Immer aber hat der Wunsch des Kunden Vorrang, auf seinem Angeltrip bestmögliche Chancen auf ein tolles Angelerlebnis zu erhalten. Denn dafür wird der Guide schließlich bezahlt.
Ohne Guide wäre man vielleicht am Top-Platz vorbeigelaufen ...  

Abgesehen vom „normalen“ Guiding lohnt es immer zu schauen, was der Guide, für den man sich entschieden hat, noch an weiteren Angeboten parat hat. Ein Guide ist ein Vollblutangler und so wundert es nicht, dass viele Guides zusätzlich noch spezielle Kurse (z.B. Fliegenfischen, Fliegenbinden) anbieten oder Spezialtouren im Programm haben. So gibt es beispielsweise Meerforellenkurse, Bootsangeltouren, Familienkurse, Wochenendkurse und vieles mehr!

Die Chance auf DAS Angelerlebnis seines Lebens oder vielleicht DEN Fisch seines Lebens zu fangen ist unbezahlbar – eine Guide dagegen schon ....